Mittwoch, 22.07.2026

Eine erstaunlich ruhige Nacht verbringen wir auf einem großen Parkplatz vor Lidl und Kaufland. Morgens holen wir frische Brötchen bei Lidl, dann geht es auf zur Stadtbesichtigung.
Wir besuchen die Burg von Bratislava, die hoch über der Donau und der Altstadt thront und schon von Weitem mit ihrer markanten weißen Fassade und den vier Ecktürmen zu erkennen ist.




In der Altstadt geht es weiter zum Michaelertor, dem einzigen noch vollständig erhaltenen Stadttor der einst mittelalterlichen Befestigungsanlage, durch das man einen schönen Blick die historische Hauptstraße hinunter hat.





Anschließend begeben wir uns auf die Suche nach den berühmten Bronzestatuen, die überall in der Altstadt versteckt sind – fünf entdecken wir, darunter sicher Čumil, den „Gaffer”, der grinsend aus einem Kanaldeckel schaut, und den Schönen Náci, der einem echten, stadtbekannten Original namens Ignác Lamár nachempfunden ist, das in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit Zylinder und Frack durch die Straßen zog und Passanten galant grüßte. Nur der Paparazzi ist nicht mehr auffindbar.

Bei der Kathedrale des Heiligen Martin, jahrhundertelang Krönungskirche der ungarischen Könige, entdecken wir durch eine dicke Glasscheibe im Fußboden einen Blick rund 6 Meter tief in die Katakomben hinab, wo Gänge mit Gräbern wichtiger Amtsträger und Wohltäter der Stadt verlaufen – schon im 11. Jahrhundert befand sich an dieser Stelle ein Friedhof, auf dem später der Dom errichtet wurde.



Danach spazieren wir weiter zur Donau-Fußgängerbrücke.




Auf der markanten Brücke mit dem UFO-förmigen Aufsatz, von dem aus man einen tollen Blick über die Stadt und die Donau hat, finden wir dann zufällig doch noch den gesuchten Paparazzi.





Zurück am Wohnmobil erledigen wir noch letzte kleine Besorgungen bei Lidl, bevor die Weiterfahrt in das etwa eine Stunde entfernte Wien beginnt.

