Tag 13 – Bergbaumuseum, Stauseebaden

Dienstag, 21.07.2026

Die Nacht ist sehr ruhig, dunkel und völlig internetfrei – bis gegen 7 Uhr die Belieferung und der LKW-Lärm für den Imbiss am Stausee beginnen.

Gegen 10:45 Uhr brechen wir zum Bergbaumuseum auf, zu Fuß sind es rund 20 Minuten.

Die Führung um 12 Uhr findet ausschließlich auf Slowakisch statt, also belesen wir uns bis dahin mit dem ausgehändigten Infomaterial und erkunden das umliegende Bergbauareal mit seinen Ausstellungsstücken.

Das Museum liegt am Tajch Klinger, einem der zahlreichen historischen Stauseen rund um Banská Štiavnica, die einst als Wasserreservoirs das aufwendige System der Erzförderung antrieben. Banská Štiavnica selbst zählte im Mittelalter zu den bedeutendsten Bergbauzentren Europas, vor allem wegen seiner reichen Silber- und Goldvorkommen, und ist heute UNESCO-Weltkulturerbe. Zum Freilichtteil des Bergbaumuseums gehören historische Fördereinrichtungen und Maschinen aus verschiedenen Orten der Slowakei sowie ein alter Pferdegöpel, mit dem früher das Grubenwasser aus den Schächten gehoben wurde – einst mit bis zu 2.000 Pferden im Einsatz, eine slowakische Besonderheit.

Nach dem Museumsbesuch springt Paula noch in den Stausee.

Wir kochen Nudeln und brechen anschließend Richtung Bratislava auf.