Donnerstag 23.10.2025
Nach einem tiefen und festem Schlaf wacht David heute mal als erster auf.
Wir wollten heute die Hermannshöhle in Rübeland besichtigen. Das stellt sich als gar nicht so einfach dar. Die erste Schwierigkeit ist einen Parkplatz zu finden. 5 Minuten vor unserem gebuchten Einlasstermin finden wir einen. Die Schlange an der Kasse / am Einlass ist lang und es stellt sich raus, dass wir an der falschen Höhle sind, nämlich an der Baumannshöhle. Also nochmal raus und im Stechschritt zur richtigen Höhlen. Auch hier ist eine lange Warteschlange, aber wir haben Glück und kommen noch rein. Allerdings bekommen wir keine Führung wie gedacht, sondern können alleine durchlaufen – heute ist nur Schautag, kein Führungstags. Die Höhle hinterlässt, wahrscheinlich auch aufgrund dessen, dass wir alleine durchlaufen, keinen bleibenden Eindruck.

Wir haben schon schönere Tropfsteinhöhlen gesehen und wurden durch das Personal in Staunen versetzt.
Hier gibt es ein Tierskelett, welches nicht einmal beschriftet ist. Auf Nachfrage erfahren wir, dass sich um einen Höhlenbär handelt. Dieser soll vor 400.000 Jahren in den Höhlen überwintert haben und wurde letztlich durch den Menschen ausgerottet. Auch Grottenolm soll es in der Höhle geben, was einmalig ist. Wir sehen keine nur die Fotos an den Wänden.
Ein bissl enttäuscht, auch aufgrund anderer Umstände, David muss ein wenig arbeiten, ziehen wir weiter.

Unser nächstes Ziel ist die Glasmanufaktur bei Derenburg. Auch hier haben wir eine Führung gebucht.
Leider können wir diese nur zu dritt besuchen, da Paula kotzübel ist.
Die Führung ist gut, sehr beeindruckend vor allem das Schau-Glasblasen am Ende.






Dies ist der Abschluss unserer diesjährigen Herbst-Tour, wir müssen zurück zu unserem kalten Haus, morgen kommt der Techniker und
repariert unsere Wärmepumpe hoffentlich, ansonsten heißt es Kamin an und kalt duschen.
